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Rauhnächte 2026/2027 — die zwölf Nächte und deine Karte für jeden Monat

Räucherschale mit aufsteigendem Rauch und zwei brennende Kerzen auf einer Holzbank, dahinter ein verschneiter Bergwald in der Dämmerung

Zwölf Nächte zwischen Weihnachten und dem 6. Januar, und jede steht für einen Monat des kommenden Jahres. Hier findest du die Daten für 2026/2027, das Ritual der dreizehn Wünsche, die alten Bräuche — und für jede Nacht ziehst du deine Karte, eine je Monat von 2027.

Deine Karte für jede Rauhnacht

Für jede der zwölf Nächte ziehst du eine Karte aus dem Rider-Waite-Deck. Jede Karte kommt nur einmal vor, am Ende liegen zwölf verschiedene Karten für die zwölf Monate von 2027. Deine Karten bleiben in diesem Browser gespeichert, du kannst also jede Nacht wiederkommen und die nächste ziehen.

Noch keine Karte gezogen.
  • 1. Nacht 25. auf 26. Dezember
    Januar 2027 Christnacht
    Was darf in diesem Jahr beginnen?
  • 2. Nacht 26. auf 27. Dezember
    Februar 2027
    Was braucht mehr Ruhe?
  • 3. Nacht 27. auf 28. Dezember
    März 2027
    Wo will etwas wachsen?
  • 4. Nacht 28. auf 29. Dezember
    April 2027
    Was möchtest du klären?
  • 5. Nacht 29. auf 30. Dezember
    Mai 2027
    Was tut dir gut?
  • 6. Nacht 30. auf 31. Dezember
    Juni 2027
    Wo darfst du dich zeigen?
  • 7. Nacht 31. Dezember auf 1. Januar
    Juli 2027 Silvesternacht
    Was will gefeiert werden?
  • 8. Nacht 1. auf 2. Januar
    August 2027
    Wo liegt deine Kraft?
  • 9. Nacht 2. auf 3. Januar
    September 2027
    Was ist reif zum Ernten?
  • 10. Nacht 3. auf 4. Januar
    Oktober 2027
    Was darf gehen?
  • 11. Nacht 4. auf 5. Januar
    November 2027
    Was trägt dich durch dunkle Tage?
  • 12. Nacht 5. auf 6. Januar
    Dezember 2027 Perchtennacht
    Was nimmst du mit ins nächste Jahr?

Jeden Morgen eine Karte per Mail

Gerade in den zwölf Nächten eine ruhige Art, jeden Tag kurz innezuhalten: jeden Morgen um 6:30 Uhr eine persönliche Karte mit einem Impuls für deinen Tag – kostenlos.

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Die zwölf Rauhnächte 2026/2027 im Überblick

Die erste Nacht beginnt am Abend des 25. Dezember 2026 und endet am Morgen des 26. Dezember. So läuft es zwölf Nächte weiter bis zur Perchtennacht vom 5. auf den 6. Januar 2027.

NachtDatumsteht fürFrage für diese Nacht
1
Christnacht
25. auf 26. Dezember Januar 2027 Was darf in diesem Jahr beginnen?
2 26. auf 27. Dezember Februar 2027 Was braucht mehr Ruhe?
3 27. auf 28. Dezember März 2027 Wo will etwas wachsen?
4 28. auf 29. Dezember April 2027 Was möchtest du klären?
5 29. auf 30. Dezember Mai 2027 Was tut dir gut?
6 30. auf 31. Dezember Juni 2027 Wo darfst du dich zeigen?
7
Silvesternacht
31. Dezember auf 1. Januar Juli 2027 Was will gefeiert werden?
8 1. auf 2. Januar August 2027 Wo liegt deine Kraft?
9 2. auf 3. Januar September 2027 Was ist reif zum Ernten?
10 3. auf 4. Januar Oktober 2027 Was darf gehen?
11 4. auf 5. Januar November 2027 Was trägt dich durch dunkle Tage?
12
Perchtennacht
5. auf 6. Januar Dezember 2027 Was nimmst du mit ins nächste Jahr?

Manche Gegenden beginnen früher, in der Thomasnacht am 21. Dezember zur Wintersonnenwende, andere in der Heiligen Nacht vom 24. auf den 25. Dezember. Die Zwölfzahl bleibt dabei immer gleich, nur das Fenster verschiebt sich um ein paar Tage.

Das Ritual der dreizehn Wünsche

Das bekannteste Rauhnacht-Ritual braucht dreizehn Zettel und ein Feuer. So geht es:

  • Schreib vor der ersten Nacht dreizehn Wünsche auf dreizehn Zettel, jeden Wunsch auf einen eigenen.
  • Falte alle gleich und leg sie in eine Schale, sodass du sie nicht auseinanderhalten kannst.
  • In jeder der zwölf Nächte zieh einen Zettel und verbrenn ihn, ohne ihn zu lesen. Dieser Wunsch ist abgegeben.
  • Am 6. Januar bleibt ein Zettel übrig. Den liest du — das ist der Wunsch, um den du dich im kommenden Jahr selbst kümmerst.

Der Reiz liegt im Nichtwissen: Du gibst zwölf Wünsche ab, ohne zu wissen, welche. Was am Ende übrig bleibt, hast du dir selbst zugeteilt.

Räuchern, Träume, Stille: die Bräuche

Räuchern

Wacholder, Salbei, Weihrauch oder eine Mischung aus dem Kräuterhandel, in jeder Nacht einmal durch alle Räume. Fenster auf, in jede Ecke, vom hinteren Zimmer zur Tür hinaus. Gemeint ist ein Reinigen und ein Abschließen des alten Jahres.

Träume aufschreiben

Leg Zettel und Stift neben das Bett und schreib gleich nach dem Aufwachen auf, was du geträumt hast — der Traum der ersten Nacht wird auf den Januar gelesen, der der zweiten auf den Februar, und so weiter. Am 6. Januar hast du zwölf Notizen, eine für jeden Monat.

Zurückblicken und stillhalten

Die Überlieferung nennt die zwölf Nächte eine Zeit zum Innehalten: wenig erledigen, wenig planen, viel bemerken. Traditionell bleibt Wäsche in dieser Zeit drinnen, große Arbeiten warten bis nach dem 6. Januar, und Streit wird verschoben.

Woher die Rauhnächte kommen

Die zwölf Nächte stammen aus einer Kalenderlücke. Ein Jahr aus zwölf Mondmonaten hat rund 354 Tage, das Sonnenjahr 365 — elf Tage und zwölf Nächte Unterschied. Diese Tage galten als Zeit außerhalb der Zeit, als Tage, die in keinem Jahr richtig zählen.

In dieser Lücke ziehen im Alpenraum die Perchten durch die Dörfer, und Frau Percht oder Frau Holle geht um: eine Gestalt, die prüft, ob im Haus Ordnung herrscht. Die Perchtenläufe in Tirol und Salzburg gehen auf diesen Brauch zurück, ebenso die Namen der einzelnen Nächte — Thomasnacht, Christnacht, Perchtennacht.

Der Name selbst ist nicht sicher geklärt. Er wird auf das Räuchern gelesen, auf mittelhochdeutsch «rûch» für haarig — die Fellgestalten der Perchtenläufe — und auf das raue Winterwetter. Geschrieben findest du beides: Rauhnächte und Raunächte.

Häufige Fragen

Wann beginnen die Rauhnächte 2026/2027?

Die verbreitetste Zählung beginnt in der Christnacht: Die erste Rauhnacht ist die Nacht vom 25. auf den 26. Dezember 2026, die zwölfte die Nacht vom 5. auf den 6. Januar 2027. Manche Gegenden beginnen schon in der Thomasnacht am 21. Dezember, der längsten Nacht des Jahres, und zählen von dort zwölf Nächte. Beide Zählungen sind alt und beide sind richtig — nimm die, die zu deiner Gegend oder zu deinem Gefühl passt.

Beginnen die Rauhnächte am 21. oder am 24. Dezember?

Es gibt drei gängige Anfänge: die Thomasnacht am 21. Dezember zur Wintersonnenwende, die Heilige Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und die Christnacht vom 25. auf den 26. Dezember. Die Zahl zwölf bleibt in allen Zählungen gleich, nur das Fenster verschiebt sich um wenige Tage. Diese Seite rechnet ab der Christnacht.

Welche Nacht steht für welchen Monat?

Jede der zwölf Nächte steht für einen Monat des kommenden Jahres, in der Reihenfolge: die erste Nacht für den Januar 2027, die zweite für den Februar, und so weiter bis zur zwölften Nacht für den Dezember 2027. Was du in dieser Nacht träumst, bemerkst oder ziehst, wird auf den zugehörigen Monat gelesen.

Wie geht das Ritual der dreizehn Wünsche?

Du schreibst vor dem 25. Dezember dreizehn Wünsche auf dreizehn Zettel und faltest sie so, dass du sie nicht lesen kannst. In jeder der zwölf Nächte ziehst du einen Zettel und verbrennst ihn, ohne ihn zu öffnen — dieser Wunsch wird abgegeben. Am Ende bleibt ein Zettel übrig. Den liest du: Das ist der Wunsch, um den du dich im kommenden Jahr selbst kümmerst.

Was macht man in den Rauhnächten?

Die überlieferten Handlungen sind ruhig und einfach: räuchern mit Wacholder, Salbei oder Weihrauch, die Wohnung reinigen, Träume gleich nach dem Aufwachen aufschreiben, zurückblicken auf das Jahr und für jeden Monat eine Frage stellen. Der Brauch verlangt Stille statt Betrieb — die Nächte gelten als Zeit, in der man mehr wahrnimmt als sonst.

Was soll man in den Rauhnächten unterlassen?

Die Überlieferung nennt drei Dinge: keine Wäsche draußen aufhängen, weil sich die Wilde Jagd darin verfangen soll, keine großen Arbeiten und Reparaturen beginnen, und keinen Streit austragen. Dahinter steht dieselbe Idee wie hinter allem anderen — diese zwölf Nächte sind zum Innehalten da, nicht zum Erledigen.

Woher kommen die Rauhnächte?

Aus der Rechnung mit zwei Kalendern: Ein Mondjahr aus zwölf Monaten hat rund 354 Tage, das Sonnenjahr 365. Die elf Tage und zwölf Nächte Unterschied galten als Zeit außerhalb der Zeit — als Tage, die in keinem Jahr richtig zählen. In dieser Lücke ziehen im Alpenraum die Perchten, und Frau Percht oder Frau Holle geht um. Die Perchtenläufe in Tirol und Salzburg gehen auf diesen Brauch zurück.

Brauche ich Tarotkarten für die Rauhnächte?

Der Brauch selbst kommt ohne Karten aus: Träume, Stille und die dreizehn Wünsche genügen. Karten machen daraus etwas Greifbares, weil du für jeden Monat ein Bild in der Hand hast, über das du nachdenken kannst. Auf dieser Seite ziehst du deine zwölf Karten kostenlos und ohne Anmeldung — eine je Nacht, jede Karte nur einmal.

Die Rauhnächte sind Brauchtum. Die Karten, die Fragen und die Deutungen auf dieser Seite sind zum Nachdenken und zur Unterhaltung gedacht und ersetzen keine Beratung. Deine gezogenen Karten liegen ausschließlich in deinem Browser.

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