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Runen-Alphabet: Das Futhark und die Lautwerte

Das Runen-Alphabet heißt Futhark – nach den Lautwerten seiner ersten sechs Runen: F, U, Th, A, R, K. Anders als unser lateinisches ABC ist es eine phonetische Schrift: Jede Rune steht für einen Laut, nicht bloß für einen Buchstaben. Hier findest du das vollständige Futhark mit allen Lautwerten, die drei wichtigsten Runenreihen und wie man mit Runen schreibt. Willst du gleich loslegen? Mit dem Runen-Übersetzer schreibst du deinen Namen in Sekunden.

Das Ältere Futhark – das vollständige Runen-Alphabet

Das Ältere Futhark ist die älteste und bekannteste Runenreihe (ca. 150–800 n. Chr.) und umfasst 24 Runen. Diese sind traditionell in drei Achtergruppen geteilt, die sogenannten Ætten. Klick auf eine Rune, um ihre ausführliche Bedeutung zu lesen.

SymbolRuneLautwert
1. Ætt – Freyrs Geschlecht
FehuF
UruzU
ThurisazTh
AnsuzA
RaidhoR
KenazK
GeboG
WunjoW / V
2. Ætt – Hagals Geschlecht
HagalazH
NauthizN
IsaI
JeraJ / Y
EihwazEi / Ï
PerthroP
AlgizZ / R
SowiloS
3. Ætt – Tyrs Geschlecht
TiwazT
BerkanoB
EhwazE
MannazM
LaguzL
IngwazNg
DagazD
OthalaO

Jede Rune hat also einen Namen, einen Lautwert und – darüber hinaus – eine eigene Bedeutung. Für die reine Umschrift deines Namens zählt vor allem der Lautwert.

Schreib deinen Namen im Runen-Alphabet

Tippe deinen Text ein – der Übersetzer wandelt ihn live ins Futhark um, zum Kopieren oder als Bild.

Zum Runen-Übersetzer →

Ältere und jüngere Runenreihen

Neben dem Älteren Futhark gibt es weitere Reihen, die sich daraus entwickelt haben:

  • Jüngeres Futhark (ca. 800–1100, 16 Runen) – die Schrift der Wikingerzeit. Mehr dazu bei den Wikinger-Runen.
  • Angelsächsisches Futhorc (5.–11. Jh., bis 33 Runen) – die erweiterte Reihe aus dem frühmittelalterlichen England.
  • Mittelalterliche Runen – spätere Anpassungen an die lateinische Schreibweise.

Alle drei Hauptreihen kannst du direkt im Runen-Übersetzer auswählen und vergleichen.

Wie man mit Runen schreibt

Ein paar Eigenheiten unterscheiden die Runenschrift vom lateinischen Alphabet:

  • Keine Groß- und Kleinschreibung – jede Rune ist gleichwertig.
  • Worttrenner statt Leerzeichen: Früher trennte man Wörter mit einem Punkt oder Kreuz (·).
  • Bindrunen – mehrere Runen werden zu einem Zeichen verschmolzen, oft für Schutz- oder Kraftsymbole. Mehr dazu bei den Schutzrunen.
  • Lautgetreu – man schreibt, wie es klingt; „th" und „ng" haben eigene Runen, Umlaute werden zu a/o/u.
  • Zahlen kannte das Futhark nicht als Ziffern – sie wurden ausgeschrieben.

Die Runenschrift hat übrigens drei historische Reihen: das Ältere Futhark (24 Zeichen), das Jüngere Futhark der Wikinger (16) und das angelsächsische Futhorc (bis 33). Wie sie sich entwickelt haben, liest du in unserem Futhark-Guide – hier auf dieser Seite findest du die praktische Tabelle mit Übersetzung.

Häufige Fragen zum Runen-Alphabet

Wie viele Runen hat das Futhark?
Das Ältere Futhark umfasst 24 Runen, gegliedert in drei Achtergruppen (Ætten). Das Jüngere Futhark der Wikingerzeit hat nur 16 Runen, das angelsächsische Futhorc bis zu 33.
Was bedeutet „Futhark"?
„Futhark" ist der Name des Runen-Alphabets – gebildet aus den Lautwerten der ersten sechs Runen: F, U, Th, A, R, K. So wie unser „Alphabet" von Alpha und Beta kommt.
Was ist der Unterschied zwischen Älterem und Jüngerem Futhark?
Das Ältere Futhark (24 Runen) ist die ursprüngliche, vollständige Reihe. Das Jüngere Futhark (16 Runen) entstand in der Wikingerzeit und fasste mehrere Laute in einzelnen Runen zusammen. Details findest du bei den Wikinger-Runen.
Sind Runen Buchstaben?
Nicht ganz. Runen sind eine phonetische Schrift, die Laute abbildet. Deshalb haben Laute wie „th" oder „ng" ein eigenes Zeichen, und mehrere Buchstaben können auf dieselbe Rune fallen.
Wie schreibe ich meinen Namen im Runen-Alphabet?
Am einfachsten mit dem Runen-Übersetzer: Text eingeben, Runenreihe wählen, fertig. Achte darauf, lautgetreu zu schreiben – so, wie dein Name klingt.

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