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Rider Waite Tarot – Übersicht

Willkommen bei der umfassenden Einführung in das Raider-Waite Tarot, einer der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Tarot-Decks weltweit. Lassen Sie uns gemeinsam die faszinierende Geschichte dieses Tarot-Decks erkunden, die verschiedenen Legungen kennenlernen und die Kunst der Karteninterpretation vertiefen.

Die Kunst der Deutung

Die Deutung der Raider-Waite Tarotkarten ist eine Kunst, die sowohl Intuition als auch ein Verständnis für die Symbolik der Karten erfordert. Jede Karte hat eine Vielzahl von Bedeutungen, die je nach Kontext variieren können.

Die Karten der großen Arkana, wie Der Narr oder Der Magier, repräsentieren wichtige Lebensereignisse und -themen, während die Karten der kleinen Arkana eher alltägliche Situationen darstellen. Um eine tiefgreifende und genaue Deutung zu erreichen, ist es notwendig, sowohl die individuellen Bedeutungen der Karten als auch die Beziehungen zwischen ihnen zu berücksichtigen.

Auf unserer Webseite finden Sie detaillierte Beschreibungen und Interpretationen jeder Raider-Waite Tarotkarte, zusammen mit Anleitungen zu verschiedenen Legungen und hilfreichen Tipps zur Karteninterpretation. Egal, ob Sie gerade erst mit dem Tarot beginnen oder Ihre bestehenden Fähigkeiten vertiefen möchten, wir sind hier, um Sie auf Ihrem Weg zu unterstützen und zu inspirieren.

Raider-Waite Tarot Legungen

Die Raider-Waite Tarotkarten können in verschiedenen Legungen verwendet werden, abhängig von der Art der Frage, die gestellt wird, oder der Art der Introspektion, die gewünscht ist. Eine der bekanntesten Legungen ist das keltische Kreuz, das zehn Karten verwendet, um eine umfassende Perspektive auf eine Situation zu geben. Aber auch einfache Drei-Karten-Legungen, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft darstellen, oder eine Tageskarte sind beliebte Methoden, um Einsicht und Orientierung zu gewinnen.

Übersicht aller Karten des Raider-Waite Tarot

Grosse Arkana

Die Stäbe

Die Kelche

Die Schwerter

Die Münzen

Die Geschichte des Rider-Waite-Tarots

Das Rider-Waite-Tarot erschien 1909 beim Londoner Verlag Rider & Son und wurde vom Okkultisten Arthur Edward Waite konzipiert. Gezeichnet hat die 78 Karten die Künstlerin Pamela Colman Smith – ihre Bildsprache prägt bis heute, wie die Welt sich Tarotkarten vorstellt. Beide waren Mitglieder des Hermetic Order of the Golden Dawn, einer einflussreichen esoterischen Gesellschaft, deren Symbolwelt in das Deck eingeflossen ist. Lange wurde Smiths Anteil kaum gewürdigt; heute spricht man deshalb oft auch vom Rider-Waite-Smith-Tarot.

Symbolik und Bildsprache

Die Stärke des Decks liegt in seinen vielschichtigen Symbolen: Elemente aus christlicher Mystik, Alchemie, Astrologie und Kabbala verweben sich in jeder Karte zu einer eigenen Erzählung. Auch die Farben tragen Bedeutung – etwa das Gelb der Lebenskraft, das Blau des Unbewussten oder das Rot der Leidenschaft. Genau diese Detailfülle macht das Rider-Waite-Tarot so deutungsfreundlich: Selbst wer die klassischen Bedeutungen noch nicht kennt, findet in den Bildern intuitive Anhaltspunkte.

Was das Rider-Waite-Tarot von anderen Decks unterscheidet

Der entscheidende Unterschied zu älteren Decks wie dem Tarot de Marseille: Im Rider-Waite-Tarot sind auch alle 56 Karten der Kleinen Arkana als vollständige Szenen illustriert – nicht nur als abstrakte Zahlenkarten. Das war 1909 revolutionär und ist der Hauptgrund, warum es bis heute das meistgenutzte Lern- und Standarddeck ist. Das Thoth-Tarot von Aleister Crowley geht dagegen einen abstrakteren, stark astrologisch geprägten Weg. Unzählige moderne Decks bauen direkt auf der Rider-Waite-Struktur auf und interpretieren Smiths Motive neu – wer das Rider-Waite-Tarot lesen kann, findet sich daher in den meisten modernen Decks sofort zurecht.

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